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The Datai Langkawi Malaysia

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Zehn Millionen Jahre Vorsprung

Manche Orte werden gebaut. Andere werden behutsam eingefügt, in etwas, das lange vor ihnen da war. Im Nordwesten Langkawis wächst seit rund zehn Millionen Jahren ein Regenwald, und als The Datai 1993 hier eröffnete, war klar, wem das erste Wort gehört. Das Haupthaus trat bewusst zurück, hinauf auf einen Waldkamm, etwa 40 Meter über dem Meer und 300 Meter von der Küste entfernt, damit der Strand Strand bleiben durfte. Didier Lefort und Kerry Hill erhielten dafür 2001 den Aga Khan Award for Architecture. Eine Auszeichnung für etwas, das man kaum sieht – und genau darum geht es.

Gebaut wurde aus dem, was die Gegend hergibt: Holz und Stein, getragen von der Formensprache malaiischer, chinesischer und indischer Baukunst. 121 Zimmer, Suiten und Villen verteilen sich zwischen Baumkronen, Regenwald und Strand. Manche stehen auf Stelzen, manche am Ufer des Datai-Flusses, als hätten sie sich ihren Platz selbst gesucht. Die große Erneuerung 2019 hat das Haus wärmer gemacht, nicht lauter.

Wer hier wohnt, teilt den Tag mit den älteren Bewohnern. Brillenlanguren turnen frühmorgens durchs Geäst, in der Dämmerung segeln Pelzflatterer von Stamm zu Stamm, und die Zikaden schwellen an, bis der Wald selbst zu atmen scheint. Irshad Mobarak, der Naturforscher des Hauses, liest diesen Wald wie andere ein Buch. Er führt über Pfade, Baumkronenstege und Mangroven, und im Nature Centre, einem Langhaus aus Bambus, wird aus Staunen Wissen. Mit dem Datai Pledge gibt das Haus etwas zurück, vom Meer bis zu den Baumriesen von morgen.

Am Ende des Pfades öffnet sich die Bucht: Datai Bay, ein heller Sandbogen, den National Geographic zu den zehn schönsten Stränden der Welt zählt. Dahinter, im Schatten der Bäume, arbeitet das Spa mit Ramuan, der überlieferten malaiischen Heilkunst der Pflanzen. Der Weg hierher ist kurz: eine Flugstunde von Kuala Lumpur, dann rund 40 Minuten über die Insel, bis die Straße im Grün verschwindet.

Zehn Millionen Jahre hat dieser Wald gewartet. Ein paar Tage genügen, um zu verstehen, dass man hier Gast ist.

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Diamonde Story

DiaMonde Connection

Liebeserklärung von Nataša

Mich berührt, wie selbstverständlich der Mensch im Datai zurücktritt. Der Wald war zuerst da, und das Haus hat das nie vergessen – vielleicht ist es gerade deshalb zur Ikone geworden, die viele kennen und die keinen mehr loslässt, der einmal unter diesen Baumkronen aufgewacht ist. Echte Schönheit braucht hier keine Inszenierung. Dass sich ein solches Haus uns als neues Zuhause aussucht, macht mich still und dankbar zugleich …