Soziales Engagement Was wir für Andere tun
Aus Dankbarkeit und Demut
Wohl nirgendwo sonst wird man so sensibilisiert für die Geschehnisse und die Not in der Welt wie in der Tourismusbranche. Täglich schicken wir unsere Kunden rund um den Globus und reisen selbst in die entlegensten Winkel dieser Erde. Dabei wird uns immer wieder bewusst, wie privilegiert wir sind, all diese Wunder sehen und erleben zu dürfen – und wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen.
Ein Patenkind zu haben bedeutet, ein Stück Verantwortung für ein junges Leben zu übernehmen – nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Liebe und echter Verbundenheit. In Indien und Kambodscha leben unsere Patenkinder in einer Welt, die von Armut, Unsicherheit und Chancenungleichheit geprägt ist. Oft fehlt es dort nicht nur an Nahrung, Kleidung oder medizinischer Versorgung, sondern auch an Bildung und Geborgenheit.
Wir sind sehr dankbar für alles, was wir haben und sein dürfen. Und geht es im Leben nicht darum, zurückzugeben? Und was wäre, wenn wir unsere Dankbarkeit ausdrücken und an diejenigen zurückgeben, die vom Leben nicht so reich beschenkt wurden wie wir alle? Mit unseren Patenschaften in Indien und Kambodscha schenken wir mehr als finanzielle Hilfe: Wir schenken Hoffnung, Perspektiven und das Wissen, nicht allein zu sein. Für die Kinder bedeutet dies, gesehen zu werden – als wertvoller Mensch mit Träumen und Potenzial. Für uns als Paten ist es ein bewusstes Zeichen der Solidarität und Liebe, das weit über symbolische Gesten hinausgeht:
Mädchenschule Khadigram e. V.
Als überwiegend weibliches Team sind wir zutiefst dankbar für die Chancen, die uns unsere Ausbildung eröffnet hat – Chancen auf berufliche Erfüllung, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Uns ist jedoch bewusst, dass vielen jungen Frauen in weniger privilegierten Lebensumständen dieser Weg versperrt bleibt. Ohne Zugang zu Bildung fehlt ihnen die Grundlage für ein eigenständiges Leben.
Darum liegt uns die Unterstützung der Mädchenschule Khadigram seit vielen Jahren besonders am Herzen. Dieses Projekt wurde von Marianne Frank-Mast, einer beeindruckenden Frau aus unserer Region, ins Leben gerufen. Durch unsere Patenschaften erhalten zwei indische Mädchen aus Familien ohne Kastenzugehörigkeit – für die Schulbildung sonst undenkbar wäre – die Möglichkeit, vier Jahre lang eine Grundschule zu besuchen.
Dank Mariannes unermüdlichem Engagement und der Spenden vieler Unterstützerinnen und Unterstützer können viele Mädchen lernen, wachsen und sich eine Zukunft jenseits von Ausgrenzung und Perspektivlosigkeit aufbauen.
Wir sind glücklich, mit unserem Beitrag Türen zur Bildung zu öffnen – und damit Wege in ein selbstbestimmtes Leben.
Wie viel ist uns ein Lächeln wert? Die vollgepackten Lieferwagen verraten: offensichtlich sehr viel. Es tut einfach gut, in strahlende Augen zu schauen. Wir Reise-Menschen verstehen das: Unser beruflicher Alltag ist gespickt mit Reisen, gutem Essen und Lebensfreude. Wir sind unendlich dankbar, mit so viel Lächeln beschenkt zu sein. Aber was, wenn das Lächeln schon an der Basis scheitert? Weil die Hose gerissen ist, die Schuhe nie da waren, die Familie getrennt voneinander leben muss? Weil die kleine Baby-Schwester auf dem Rücken den Schulweg unüberwindbar macht, so dass die 12-jährige einen weiteren Tag ohne Perspektive erlebt? So ist das in einem anderen Teil der Welt.
In dieser Welt wuchs Creseldah Ndlovu auf, zwischen Krüger Nationalpark und Bushbuckridge. Ihre mutige Geschichte hat uns tief berührt!
Schon mit 16 Jahren übernahm sie Verantwortung für ihre Geschwister, während sie gleichzeitig arbeitete und weiter zur Schule ging. Ihre Mutter war oft monatelang von der Familie getrennt. Die frühen Erfahrungen hinterließen Spuren, aber auch einen Antrieb: zu lernen, bis sie helfen kann.Mit ihrem eigenen Gehalt finanzierte Creseldah fünf Jahre lang Mahlzeiten für über 100 Kinder, unterstützt von zwanzig Freiwilligen. Später kamen staatliche Fördermittel hinzu, die ihre Initiative wachsen ließen – auf über 500 betreute Kinder und 30 Mitarbeitende.
Heute gehört Creseldah zur Seolo Africa-Familie, die sie mit uns verbindet. Ihr Ehemann ist stellvertretender Manager in der Rhino Post Safari Lodge. Creseldah unterstützt das Lodge-Team nicht nur mit den neuen Mitarbeiteruniformen, sondern auch mit seelsorgerischer Hilfe für Angestellte und deren Kinder. Denn leider wiederholt sich auch bis heute ihre Geschichte und hindert insbesondere Mädchen an der eigenen Bildung. Im Rahmen Ihres Projekts „Sponsor a smile“ stattet die Creseldah Educational Foundation 50 bedürftige Kinder und Jugendliche aus mit Schuluniformen. Sie verteilt Geschenkpakete mit Hygieneartikeln für Teenager, Schreibwaren, Spielzeug und Snacks für die Kinder. Sie stellt Lebensmittelpakete zusammen und verteilt sie an Familien, damit sie das Essen zu Hause miteinander teilen können. Und sie hilft zur Selbsthilfe, in dem sie Jugendlichen grundlegende Handnähtechniken beibringt. Wir unterstützen dieses Projekt aus Überzeugung. Und so hast du mit uns gemeinsam 50 Lächeln gespendet. Lächeln, die so viel mehr wert sind, als sie kosten.
In einem kleinen Dorf in der Provinz Sihanouk, Kambodscha, beginnt der Tag für viele Kinder mit Herausforderungen, die hierzulande kaum vorstellbar sind. Inmitten dieser Widrigkeiten gibt es einen Lichtblick – das Engagement von AllKids, einer gemeinnützigen Organisation, die Kindern aus benachteiligten Familien Bildung und damit Hoffnung auf eine bessere Zukunft schenkt.
Seit 2024 begleiten wir dieses Projekt und setzten uns für 80 Kinder mit einem Sponsorhip des "Kids to school" Programmes ein - mit Schulmaterialien, Unterricht und Betreuung in den Lernzentren. Bildung wird so zum Schlüssel für Hoffnung, Selbstvertrauen und eine bessere Zukunft. Die AllKids-Vision soll darüberhinaus ein bleibender Bestandteil unseres Tuns sein, so dass wir dauerhaft Patenschaften für drei Kinder übernahmen, die wir mit Freude auf ihrem Weg unterstützen:
Der stille Teamspieler, Sok Ra, ist der dritte von vier Geschwistern und lebt mit seiner Familie in einem abgelegenen Dorf. Sein Vater betreibt einen kleinen Lebensmittelladen, während seine Mutter sich um die Kinder kümmert. Mit nur einem Einkommen ist es für die Familie fast unmöglich, die Schulausbildung aller Kinder zu finanzieren.
Sok Ra ist ein aufgeweckter Junge, eher zurückhaltend, aber mit großem Herz. In seiner Freizeit spielt er am liebsten Fußball oder Volleyball mit seinen Geschwistern. Seit November 2024 besucht er die 5. Klasse am AllKids Learning Centre. Dort lernt er Englisch, Khmer, Mathematik, Kunst, Sport und nimmt an Aufführungen teil. Seine Familie ist überglücklich, dass er diese Chance erhält.
Die kreative Seele, Dina, ist ebenfalls das dritte Kind in ihrer Familie. Ihr Vater ist Fischer, die Mutter kümmert sich zu Hause um die Kinder. Der Lebensunterhalt reicht kaum, um die Schulausbildung zu sichern. Dina ist ein helles Köpfchen, manchmal etwas still, aber mit einem besonderen Talent: Sie blüht in Kunst- und Performanceprogrammen auf. In ihrer Freizeit liebt sie es, Seilspringen zu spielen oder Verstecken mit ihren Nachbarskindern. Seit November 2024 besucht Dina die 4. Klasse am AllKids Learning Centre, wo sie Englisch, Mathematik, Khmer, Sport, Kunst und Performance belegt. Für sie bedeutet Schule ein Tor zu einer Welt voller Möglichkeiten.
Der kleine Mathefuchs, Thearith, ist das jüngste von fünf Kindern. Seine Familie lebt in einem entlegenen Dorf, sein Vater ist Fischer, seine Mutter Hausfrau. Mit nur einem Einkommen ist es kaum möglich, allen Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Doch Thearith ist ehrgeizig und fleißig – besonders Mathe begeistert ihn. In den Pausen spielt er am liebsten Fußball oder Murmeln mit seinen Freunden. Seit November 2024 besucht er die 1. Klasse am AllKids Learning Centre und nimmt dort an Unterricht in Englisch, Khmer, Mathematik, Sport, Kunst und Performance teil. Für ihn ist Bildung ein Schatz, den er voller Freude entdeckt.
Drei Kinder, drei Geschichten – und eine Vision, die AllKids seit 2012 vorantreibt: jedem Kind Bildung zu ermöglichen, unabhängig von Herkunft oder Lebensumständen. Wir sind stolz, ein Teil dieser Veränderung zu sein und unsere Patenkinder durch ihr Leben zu begleiten.
Jedes Jahr verzichten wir bewusst auf Weihnachtskarten und kleine Luxusgeschenke. Stattdessen unterstützen wir soziale Projekte mit einer einmaligen Spende. Auf diese Weise möchten wir unsere Dankbarkeit für das, was wir erleben dürfen, ausdrücken und gleichzeitig Hoffnung und Hilfe dorthin bringen, wo sie dringend gebraucht wird:
Stell Dir vor, Deine Gäste setzen ihre Füße auf Pemba Island, ein verborgenes Paradies vor der Küste Tansanias. Weiße Sandstrände, türkisfarbenes Wasser und eine faszinierende Unterwasserwelt schaffen eine Kulisse wie aus einem Traum, in dem unser The Manta Resort zuhause ist. Doch hinter dieser idyllischen Fassade stehen Herausforderungen, die kaum sichtbar sind, aber dennoch das Leben der Menschen prägen. Genau hier setzt seit 2017 die Kwanini Foundation an – ein Herzensprojekt, das nicht nur die Insel schützt, sondern auch Reisen in etwas Bedeutendes verwandeln kann. Pemba Island ist reich an kultureller Vielfalt und einzigartiger Biodiversität, ein kostbarer Schatz, der erhalten werden muss. Doch die Menschen vor Ort stehen vor Problemen wie Armut, fehlender Bildung und der Zerstörung ihrer natürlichen Lebensgrundlagen. „Kwanini“, das Swahili-Wort für „Warum“, beschreibt die Mission von Matt Saus (Eigentümer des Manta Resorts und Gründer der Stiftung) treffend: Gemeinsam mit den Bewohnern der Insel eine nachhaltige Zukunft zu gestalten.
Für die Kinder der Insel ist die Grundbildung 10 Jahre lang obligatorisch. Aber wie, wenn die Infrastruktur und Finanzierung als Grundvoraussetzung fehlen? Die Kwanini Stiftung unterstützt die lokale Bildung und setzt sich finanziell für hunderte Kinder ein. Gäbe es doch überall auf der Welt im Stundenplan Naturgeschichte, Naturschutz und Umweltmanagement, um zukünftige Generationen zu stärken. Hier auf Pemba ist das bereits Realität und die Arbeit der Kwanini Foundation in Zusammenarbeit mit Lessons in Conservation kümmert sich derzeit um 120 Kinder, die es weitersagen, Neugier wecken und hinterfragen. Auf diese Weise finde sie ihr eigenes „Kwanini“ so wie wir ebenso. Mit unserer zweiten Weihnachtsspende unterstützen wir diese Mission. Sie hilft, Kindern Zugang zu Bildung zu ermöglichen, Korallenriffe zu schützen und nachhaltige Fischereipraktiken zu fördern. Was hat das mit Deinen Reisen zu tun?
Immer mehr Menschen suchen Erlebnisse, die Genuss mit positivem Einfluss verbinden. Eine Reise nach Pemba Island ermöglicht es Deinen Gästen, nicht nur unberührte Natur zu erleben, sondern aktiv zum Schutz der Insel beizutragen. Reisen mit Sinn schafft Verbindungen, die nachhaltig berühren – für Deine Gäste, für Pemba und weit darüber hinaus.
Nkoilale School
Wenn sich unsere Kinder im Bett nochmal einkuscheln und weiter träumen, passen kleine Kinder in Kenia nachts auf wertvolle Kühe oder Ziegen der Familie auf, bevor sie sich um 6 Uhr morgens auf den Weg begeben. Auf einen gefährlichen Schulweg, über Stunden. Entlang des Weges verstecken sich Hyänen, Löwen und Elefanten in Büschen oder Wäldern. Und doch ist es zugleich der wichtigste Weg der kleinen Füße!
Mara Bushtops hat schon immer aktiv mit der Nkoilale School zusammengearbeitet, die vier Kilometer vom Camp entfernt liegt. Als wir vom neuesten Projekt der Schule hörten, schlugen unsere Bücherwurm-Herzen höher. Unser jährliches Engagement „Spende statt Karten“ widmen wir in diesem Jahr der Anschaffung und dem Aufbau von Bücherregalen in den Klassenzimmern. Jeder noch so kleine gelesene Buchstabe ist nämlich ein Schritt mit Bedeutung um die kostbaren Traditionen dieses Landes mit den wichtigen Ansprüchen der globalen Welt zu vereinen.
Besonders stolz macht es uns, dass dank den Gästen von unseren Bushtops Camps auch junge Mädchen durch Patenschaften unterstützt werden können, da die Schulbildung eine akzeptable Alternative zu früher Heirat und Mutterschaft darstellt. Die Nkoilale-Grundschule wurde 1991 als Gemeinschaftsprojekt gegründet. Heute ist sie ein sicherer Ort für 822 Kinder.
Du willst auch ein Weg-Begleiter sein? Deine Kunden reisen nach Ostafrika und sind bereit in ihren Koffern Unterstützung für unsere Schüler mitzunehmen? Dann lies mehr über die Initiative "Pack for Purpose", die ihre Erträge ebenso für eine zuverlässige Schulbildung einsetzt. Damit "die Schule" auch da zur Tradition wird, wo sie die Welt am meisten verändern kann!
Surya Kiran
Für die einen ist der Himalaya das Dach der Welt mit seiner Faszination der Achttausender. Nepal darin ist eines der kontrastreichsten und faszinierendsten Länder der Welt. Die atemberaubende, endlose Gebirgskette, der undurchdringliche Dschungel des Chitwan Nationalparks mit Panzernashörnern und Tigern und die kulturelle Vielfalt des alten Himalaya Königreichs.
Das Dach ihrer kleinen Welt dort, ist für viele aus Wellblech und mitten auf einer Müllkippe in Kathmandu. Sie leben nicht nur im Müll, sondern auch vom Müll. Durch die Corona-Pandemie hat sich die Lage für die Kinder und ihre Eltern noch zusätzlich verschärft. In Nepal lebt jeder vierte Mensch in extremer Armut. Jedes dritte Kind muss arbeiten – viele von ihnen unter gefährlichen Bedingungen. Aufgrund der schweren Erdbeben im Jahre 2015 waren einige Familien nicht mehr in der Lage, ihre Kinder ausreichend zu versorgen. Manche von ihnen haben kein Zuhause mehr und leben seitdem in Zelten oder eben diesen Wellblechhütten. Bedroht von Kinderarbeit, früher Verheiratung und dem Verkauf in Bordelle nach Indien. Häufig wurden Mädchen gezwungen, ihre Schulausbildung abzubrechen und in einer Fabrik zu arbeiten.
Gaby Krüger war bereits 16-mal in Nepal, zuletzt für zwei Monate im Frühjahr 2020. Seit 1998 organisiert sie Schulpatenschaften an der privaten SDB-Schule in Kathmandu, deren Leiter Anupendra Acharya ist. Die gute Seele vor Ort und Verbündeter, bis Gaby wieder selbst von Deutschland nach Kathmandu reisen darf. Das Erdbeben erweckte besondere Kräfte und den Antrieb noch viel mehr zu tun. "Surya Kiran – ein Sonnenstrahl für Kinder e.V." wurde 2015 zum Leben erweckt. Der Name des Vereins kommt aus dem Sanskrit und setzt sich aus den Wörtern "Sonne" (Surya) und "Strahl" (Kiran) zusammen.
Das erste Kinderhaus wurde im Sommer 2016 mit neun Mädchen eröffnet, inzwischen gibt es zwei Häuser für die Betreuung von insgesamt 29 Mädchen. Zu wissen, dass Mädchen, die aus „Müllfamilien“ kommen und nie die Chance auf Bildung erhalten hätten, eine Zukunft haben, ist Motivation für Gabys Arbeit und das Engagement des Vereins. So kann der Kreislauf der Armut durchbrochen werden, denn zum einen können sie ihre Familien durch ein berufliches Einkommen unterstützen und zum anderen werden ihre Kinder einmal nicht ungebildet sein.
Die Stuttgarter Hilfsorganisation STELP unterstützt Surya Kiran seit Juni 2020 bei der Finanzierung des Betriebs der zwei Kinderhäuser in Kathmandu/Nepal. Ein liebevolles Dach, ihrer eigenen Welt, in der jeder Sonnenstrahl ein Gesicht hat.
Helping Tessy
Tessy wurde im März 2017 in Douala, Kamerun, unter einer Brücke gefunden. Das einige Tage alte Baby wurde dort abgelegt und seinem Schicksal überlassen. An dem Platz wimmelt es von giftigen Ameisen, bissigen Insekten und Schlangen. Zum Glück wurde das Kind lebend gefunden. Ein Mann brachte es in das Waisenhaus «Nouvelle Destinée». Die bereits dort lebenden Kinder gaben der Kleinen ihren Namen, Tessy. Der Hamburger Sprachwissenschaftler und Fitnesstrainer Marc Ntouda finanzierte die nötige erste medizinische Hilfe für das Baby aus eigener Tasche. Vier Tage lang wich er im Krankenhaus nicht von Tessys Seite und die Idee für einen Verein zur Hilfe entstand. Luft und Liebe allein reichen zum Leben nicht aus. So sehr Pasteur Solange Ndzana, die Leiterin des Waisenhauses, all ihren Schützlingen ein lebenswertes Dasein wünscht und sich mütterlich aufopfert, es fehlt an allem, hier über 7000km von Deutschland entfernt im Osten Afrikas.
Angefangen bei einem sicheren Dach über dem Kopf und Essen und Trinken, über lebenswichtige Impfungen und Medikamente bis hin zur Schulbildung. In einer Atmosphäre in der auch eine Gute-Nacht-Geschichte und das Gefühl von Sicherheit den Abschluss jeden Tages bilden – im Kreise der Waisenhausfamilie oder auch bei den Adoptiveltern. Immerhin bedeutet der Name des Waisenhauses „ein neues Schicksal“. Wir sind stolz, einen kleinen Beitrag für das Wohlergehen und die Bildung von Tessy und ihren "Geschwistern" leisten zu können.
Kinder Jemens in Not e.V.
Alle zehn Minuten stirbt im Jemen ein Kind aus vermeidbaren Gründen: mangels einfachster, medizinischer Versorgung oder schlichtweg an Hunger. Der Verein „Kinder Jemens in Not“ versorgt z.B. in Mocca bisher 340 Familien mit Lebensmittelpaketen, mit denen eine Familie 4 bis 5 Wochen ernährt werden kann. Tief beeindruckt hat uns auch das Engagement von Frau Dr. Asmahan Ali, die ein Krankenhaus in Taiz unter widrigsten Bedingungen am Leben erhält. Und Frau Dr. Ashwaq Moharram, eine Kinderärztin, die ihre Praxis geschlossen und ihr Auto zu einer mobilen, medizinischen Hoffnung auf vier Rädern gemacht hat. Zwei Frauen, denen ihr eigener Pulsschlag weniger wert ist als der ihrer Mitmenschen. Wir sind stolz, das Team von Kinder Jemens in Not finanziell zu unterstützen - weil es hier um Leben und Tod geht, eine ganze Generation steht hier auf dem Spiel.
Der Bürgerkrieg in Jemen ist die derzeit größte humanitäre Katastrophe der Welt, wir dürfen unsere Augen nicht davor verschließen. Jede noch so kleine Spende hilft (und sie geht zu 100% ins Land, denn alle arbeiten ehrenamtlich) – helft Ihr mit? Ein neues Krankenhaus soll 2019 entstehen und dafür braucht es noch viele gutherzige Menschen, die einen Groschen oder zwei übrig haben.
MABIBI PRIMARY SCHOOL, Südafrika
Gemeinsam mit den Isibindi Africa Lodges haben wir für die Kinder der Mabibi Primary School in KwaZulu Natal einen Computerraum ausgestattet. Die Kinder haben nun endlich die Möglichkeit, interaktiv zu lernen und ihre Lehrer können sich um ergänzendes Unterrichtmaterial kümmern und zusätzliche Quellen nutzen. Ihr könnt euch vorstellen, wie uns bei den strahlenden afrikanischen Kinderaugen das Herz aufgeht!
THE DUANG PRATEEP FOUNDATION
Der Verkaufsbüroleiter des FIRST REISEBÜRO Seilnacht in Lörrach, Jürgen Göpfert, gründete vor 14 Jahren einen Förderverein für die thailändische Stiftung Duang Prateep Foundation (DPF) und ging 2013 anlässlich des 15-jährigen Bestehens auf eine 8-tägige Benefiz-Fahrradtour durch Thailand. Diese haben wir von Herzen gerne unterstützt, da mit deren Erlös unter anderem das DPF-Projekt NEUES LEBEN in Kanchanaburi unterstützt wird, wo bedürftigen, in Slums lebenden, oft elternlosen Kindern und Jugendlichen ein sicheres Umfeld ermöglicht wird, in dem sie behütet aufwachsen können.
ORIENTHELFER e.V.
Die Flüchtlingskrise bewegt uns alle und wir haben eine Organisation gefunden, die dort aktiv ist, wo die Krise ihren Ursprung hat.
Orienthelfer e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der 2012 von dem Kabarettisten Christian „Fonsi“ Springer in München gegründet wurde. Ziel ist unter anderem die humanitäre Unterstützung der Opfer des Syrienkonfliktes. Allein im Libanon befinden sich über eine Million zumeist mittelloser Flüchtlinge.
Nachhaltigkeit, Hilfe zur Selbsthilfe, Direktheit und Schnelligkeit sind die obersten Prinzipien des Vereins. Ebenso garantiert wird, dass die Spenden komplett und unmittelbar bei den Betroffenen ankommen. Alle Vereinsmitglieder arbeiten ehrenamtlich - hier spenden wir gerne, denn Orienthelfer richten ihre Hilfe vor allem an Kinder und Jugendliche!
GERMAN DOCTORS e.V.
Unser Wunsch die zu unterstützen, die es am Nötigsten brauchen, hat uns auf das Projekt Serabu in Sierra Leone gestoßen. Die traurige Wahrheit ist, dass ein Drittel der Kinder in Sierra Leone nicht ihren 5. Geburtstag erleben, das Land gehört zu den Ärmsten der Welt. Mangelernährung ist die häufigste Todesursache bei Kindern. Um das zu ändern arbeiten deutsche Ärzte unter dem Verein "German Doctors e.V." unentgeltlich und leisten ihren „Dienst“ in ihrem Urlaub im Serabu Community Hospital, dem einzigen Krankenhaus der Region Bumpeh Ngao. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Betreuung von Kleinkindern und Schwangeren und der Ausbildung von qualifiziertem Personal vor Ort. Wenn unser Beitrag auch nur ein kleiner Funke Hoffnung für die Menschen vor Ort ist, dann haben wir mit unserer Spende einen großen Schritt getan.
Maisha Mazuri Children Centre
Im Alt- und Mittelhochdeutschen hieß Schenken so viel wie “zu trinken geben”. Klingt für uns menschlich und wie eine Selbstverständlichkeit. Leider nicht überall. Für die Kinder des Maisha Mazuri Children Centre in Kenia zum Beispiel sind unsere Selbstverständlichkeiten (wie etwa der Schulbesuch) ein bedeutendes Geschenk! Derzeit bietet das Zentrum 24 Kindern ein festes zu Hause und unterstützt zusätzlich 59 Kinder der Umgebung in deren Familien. Denn die Kernziele der Organisation - eine stabile Kindheit und der Zugang zur Bildung - sind der Schlüssel zu fairen Chancen!
Mit insgesamt acht eigenen Kindern bei DiaMonde, die zum Glück ein sorgenfreies Leben voller Möglichkeiten führen können, geben wir voller Dankbarkeit etwas zurück an die Welt – zu Gunsten der Chancen für Kinder in Kenia.