Entdecken, Leichtigkeit, Flüstern Neues Sambia Kapitel am Horizont

Ein Name, der bereits erzählt, worum es hier geht: Kujana stammt aus der Sprache der Tonga und bedeutet „to discover“ – entdecken. Im Oktober 2026 eröffnet Robin Pope Safaris sein neuestes Camp im Lower Zambezi National Park in Sambia.

Der Zeitpunkt könnte passender kaum sein: diese Woche feiert Robin Pope Safaris seinen 40. Geburtstag. Tena Tena war für Robin und Jo Pope damals nur der Anfang. Seit 1986 steht die familiengeführte Marke für kleine Camps, außergewöhnliches Guiding und Safaris, die den Gast unmittelbar mit der Natur verbinden. Kujana ist dabei weniger Rückblick als Aufbruch.

Das Camp liegt auf einer kleinen privaten Insel im Discovery Channel des Sambesi. Unter alten Winterthorn-Bäumen, mit Blick auf einen ruhigen Seitenarm und die dramatischen Sambesi-Steilhänge, scheint Kujana weniger gebaut als vielmehr an diesem Ort gefunden worden zu sein. Wasser und Land begegnen sich in einer Landschaft aus Inseln, Lagunen, Sandbänken und Flusswäldern, in der sich Wildtiere nicht an Landesgrenzen halten. Die Anreise beginnt in Lusaka: Ein nur 35-minütiger Flug bringt die Gäste zum Jeki Airstrip, von wo aus ein rund 30-minütiger Straßentransfer zum Camp führt. Schon der Weg nach Kujana macht spürbar, wie abgeschieden dieser Ort liegt.

Elefanten und Büffel ziehen durch die Überschwemmungsebenen, Löwen und Leoparden durch die Flusswälder. Hippos, Krokodile und mehr als 350 Vogelarten prägen das Leben am Sambesi. Die Safari kennt hier keine feste Richtung: zu Fuß, mit dem Boot oder beim Game Drive. Am Nachmittag wartet das Tigerfischen im Catch-and-Release-Verfahren. Dazwischen bleibt Zeit, dem Leben am Wasser zuzusehen.

Vier Safari-Zelte für maximal acht Gäste schaffen Intimität. Private Terrassen, eigene Bäder und zurückhaltender Komfort verbinden sich mit Solarenergie und umweltfreundlicher Kühlung – mit dem Anspruch, möglichst leicht auf diesem besonderen Stück Wildnis zu stehen. Vielleicht ist das die eigentliche Kunst eines guten Safari-Camps: nicht mehr in die Landschaft hineinzubauen, sondern weniger.

Kujana ist kein Ort, an dem man möglichst viel sehen muss. Es ist ein Ort, an dem man wieder entdecken darf: den ersten Elefanten am Wasser, den Ruf eines Fischadlers, das Licht kurz vor Sonnenuntergang. Entdecken, da wo Afrika noch flüstert.



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