Von Pinguinen und Abgeschiedenheit Danas Reise in die Tintswalo Lodges Afrika

Ob alle hier im Flieger mein Herz klopfen hören? Ich bin mir sicher, die Purzelbäume sind hörbar, spürbar sind sie auf jeden Fall – das Abenteuer beginnt! Der Rucksack ist gepackt im Laderaum – nach fast vier Jahren Abstinenz kehre ich zurück nach Südafrika und die Vorfreude ist natürlich riesig. Was für eine Fügung, dass wir bei DiaMonde mit Tintswalo einen neuen Kunden gewinnen konnten! Ihr kennt das – was man erlebt hat, verkauft man besser. Die kommenden sieben Nächte sind somit für mich eine Reise durch die verschiedenen Regionen Südafrikas. Angefangen ganz im Süden bei den Pinguinen führt mich der Weg über Hout Bay bis in das Manyeleti Game Reserve rüber ins Welgevonden Game Reserve und zum Abschluss ins Lapalala Game Reserve. Einige Regionen kenne ich, andere sind mir ganz neu – die Aufregung das „Alte“ wiederzusehen und natürlich das Neue kennenzulernen wächst mit jeder Stunde, die ich Südafrika näher komme.

Um eines Vorwegzunehmen – ja, ich bin wieder heimgekommen – aber auch nur gerade so (danke, Tintswalo!) und mit dem Versprechen, dass es nicht wieder vier Jahre dauern wird, bis ich zurückkehre…

Ein Highlight bei sieben Nächten und fünf Lodges zu finden ist schier unmöglich. Wo anfangen und wo aufhören? Der Verwandlung der kleinen, fast schusselig anmutenden Pinguine an Land, zu graziösen und pfeilschnellen Tieren unter Wasser vom Balkon meiner Suite im Tinstwalo at Boulders zuzuschauen – und das ist nur der Anfang!

Das Meer hat mich auch an meinem nächsten Stopp begleitet und von einer ganz anderen Seite fasziniert – kennt ihr den Moment, wenn ihr einfach nicht aufhören könnt eines der Elemente anzuschauen? Wasser hat diese ganz besondere Magie für mich, genau wie Feuer. Da sitze ich nun auf der Terrasse des Tintswalo Atlantic und schaue dem heranrollenden Meer zu, kann einfach nicht mehr wegschauen. Wie laut Wasser doch sein kann – und die heranrollende Flut treibt es immer näher an meine Terrasse. Wenn es sich zurückzieht, rollen die Steine klackernd ein Stück weit zurück ins Meer, nur um mit der nächsten Welle wieder herangespült zu werden – dieses Geräusch begleitet mich durch die Nacht.

Hier lerne ich auch einen ganz besonderen Brauch von Tintswalo Atlantic kennen: Den Tintswalo Atlantic Wish! Bei Abreise – am frühen Morgen um 4 Uhr – trifft sich Hoteldirektorin Melissa mit mir, in ihrer Hand zwei Steine. Die Steine stammen vom Strand und der Brauch besagt, dass ein jeder Gast einen Wunsch auf diesen Stein schreibt. Um ihn dann rückwärts – über die linke Schulter mit der rechten Hand – zurück ins Meer zu werfen, einen Moment innezuhalten und sich zu besinnen, wie glücklich wir doch sein dürfen, hier zu sein und diesen Moment erleben zu können!

Nach diesem magischen Erlebnis fliege ich weiter Richtung Manyeleti Game Reserve – angrenzend an Sabi Sands und Timbavati liegt die Tintswalo Safari Lodge mitten im privaten Wildreservat. Jede der acht Suiten ist eine Hommage an die frühen Entdecker und Abenteurer. Wie sehr ich die Pirschfahrten und den Busch doch vermisst hatte! Aber es ruft mir auch wieder in Erinnerung wie „klein“ wir sind – ganz besonders wenn eine Gruppe von elf Löwen keine fünf Meter am offenen Geländewagen vorbeizieht, nachdem wir sie noch einen Tag vorher beim Niederringen eines Büffels beobachtet haben – Circle of Life und mit Sicherheit ein Erlebnis, dass ich nie mehr vergessen werde.

Mein Highlight und zugleich der Abschluss meiner Südafrikareise: das Lapalala Game Reserve. Dreieinhalb Stunden von Johannesburg entfernt finde ich hier Wildnis pur! In dem fast 45.000 Hektar großen Reservat gibt es nichts – außer Tintswalo Lapalala! Rote, steppenartige Landschaft, Wälder, Flüsse, Berge und weite Ebenen – hier scheint es jede Art von Landschaft zu geben. Das Zusammenspiel aus der Unberührtheit, der Nähe zu eben dieser Natur, der Einsamkeit und der behutsamen Art der Lodge macht diesen Ort für mich Besonders. Der Nachthimmel mit all seinen Sternen, der Milchstraße und dem Mond ist mit Sicherheit der klarste und schönste, den ich bis jetzt gesehen habe.

Welchen Wunsch ich wohl im Tintswalo Atlantic auf meinen Stein geschrieben habe? Das ist, glaube ich, nicht allzu schwer zu erraten …

Teile diese Story


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wenn Sie die im Kommentar eingegebenen Daten durch Klick auf den Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihre Angaben zur Anzeige Ihres Kommentars verwenden. Eine Weitergabe an Dritte findet grundsätzlich nicht statt, es sei denn wir sind gesetzlich dazu verpflichtet. Sie können Ihre erteilte Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Sie können sich jederzeit über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten informieren. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie auch in der Datenschutzerklärung dieser Webseite.

1 Kommentar