Als Elefant Tayo die Menschen entdeckt Die Zambezi Queen aus Sicht eines tierischen Park-Bewohner

Ich heiße Tayo. Geboren bin ich vor ungefähr vier Jahren im Chobe Nationalpark, aber so ganz genau weiß das keiner mehr. Ich fühle mich deutlich jünger. Die meisten Bewohner sind meine Freunde. Zum Beispiel die lustig hüpfenden Impalas, die mag ich. Nur diese komischen, zotteligen Katzen – die brüllen nachts immer so laut und meine Mutter hat mir beigebracht, mich von denen lieber fern zu halten. Zu viel Trubel mag ich nicht, deswegen bin ich ein Stück den Fluss aufwärts gezogen. Und da ist mir dann neulich was Komisches begegnet, das muss ich Euch unbedingt erzählen:

Ich war gerade auf dem Weg zum Fluss um einen Rüssel voll Wasser zu nehmen … da sehe ich ein Boot! Aber nicht so ein ganz kleines, denn die kenne ich gut, sondern etwas größer – mit viel mehr Menschen darauf! Die habe ich mir erstmal ganz genau angeschaut. Es sah aus als würden die etwas trinken, obwohl – sicher bin ich mir nicht, ob die überhaupt trinken? Wie soll das gehen ohne Rüssel? Meine Mama hat mir mal erklärt, wenn Menschen Spaß haben, lachen sie statt mit dem Rüssel zu schwenken. Dann waren die sehr glücklich! Seitdem wohne ich an diesem Stückchen Fluss um mir das Boot anzusehen. Wenn die Sonne untergeht, leuchtet es! Sogar einen Pool gibt es auf dem Bootsdeck. Ich habe kurz überlegt, ob mein Rüssel vielleicht bis dahin reicht – denn ganz bestimmt war das Wasser dort ganz frisch und klar! Hab’s mir dann aber doch lieber vom Ufer aus angesehen. Total super, so nah und doch in sicherer Distanz habe ich selten Menschen beobachtet. Immer morgens kommen sie raus und abends verschwinden sie in ihren Höhlen. Voll lustig: Die Höhlenwände sind durchsichtig! Interessant wie die sich abends so ausziehen und wie deren Hintern so aussehen ohne Klamotten! Wenn die mich sehen, dann sind sie ganz verzückt und gerührt. Kein Wunder, ich bin ja auch ein besonders süßer Elefant. Wenn ich Lust hab‘ und mir zu heiß ist, lass ich mich auch schon mal im Fluss treiben. Zum Glück habe ich meinen Rüssel und bekomme so beim Schwimmen immer Luft … Als ich am Morgen zum Frühstück an den Fluss komme, hat sich das Boot bewegt und gleitet flussabwärts. Wird Zeit, dass ich meine Sachen zusammenpacke und hinterher trotte. Und am besten trompete ich noch meine Freunde zusammen, das wird ein Spaß!



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