Die Wege der großen Herden Von Ratespielen und dramatischen Momenten

Wo war die Migration am deutlichsten zu sehen und am eindrucksvollsten? Besucher wollen immer wissen, wann und wo sie die spektakulärsten Tierwanderungen und ihre Flussüberquerungen sehen können. Aus langjähriger Erfahrung des Bushtops Teams, wissen wir, es gibt ein Muster – aber keine Gewissheit.

Im letzten Jahr hielten sich die Herden im März in der südlichen Serengeti auf, wobei die Pioniere in kleinen Gruppen nach Norden zogen, gefolgt von einer großen Anzahl ab April. Nachdem Roving Bushtops in das Seronara-Tal verlegt wurde, konnten jede Welle beobachtet werden.

Der Bonus war, dass die Gäste bei Roving Bushtops Rekord-Sichtungen der begleitenden Großkatzen genießen konnten, mit bis zu 11 Geparden, 4 Leoparden und 5 Löwenrudeln, die an einem einzigen Tag vorbeischlichen. Mitte Juni drängten sich die ersten Herden über die Ebenen der nördlichen Serengeti, in Richtung Kenia und Flussübergänge in die Masai Mara. Mitte Juli hatte die Migration die Grenze zwischen Tansania und Kenia überquert. Gnus und die sie begleitenden Zebraherden überquerten die Flüsse Mara und Sand und überwanden dabei steile Ufer, unberechenbare Gewässer und geduldige, aber wilde Krokodile.

Mehrere Überquerungsstellen in der nördlichen Serengeti und der Mara sorgten regelmäßig für dramatische Momente, wobei die Ranger ein ständiges Ratespiel spielten, um zu erahnen, wo und wann ein Teil der Herde eine Überquerung versuchen würde. Im August kam es regelmäßig zu solchen Abenteuern, wobei einige Herden den Fluss überquerten und dann wieder zurückkehrten, als wollten sie den Krokodilen eine gute Chance auf ein Mittagessen geben.

Im September hatte Bushtops erwartet, dass die Herden auf ihrer Rückreise vom Norden in die südliche Serengeti das Serengeti Bushtops Camp passieren. Doch die Gnus nehmen keine Rücksicht auf menschliche Vorurteile. Sie nahmen einen anderen Weg. Und dieses Jahr? Auch alles anders, an spektakulären Abenteuern ändert das jedoch rein gar nichts.

All die Gedanken über die Migration ignorieren eine wichtige Wahrheit: Die Migration ist nur eine Geschichte unter vielen. Wann immer die Gäste die Camps in der Mara und Serengeti besuchen, sind Gruppen von Elefanten, Büffeln, Spitzmaulnashörnern und Giraffen zu sehen. Riesige Antilopenherden und eine herrliche Vogelwelt sind allgegenwärtig. Zu jeder Zeit kann man Adler oder Geier bewundern, aber auch Hyänen beim Spielen oder Warzenschweine, die über die Ebenen ziehen.

Ja, die Migration ist großartig – aber das ist jeder Tag im Busch auch!

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