
Anker, Ankunft, Abenteuer Meine Reise ins The Chedi Muscat
Manchmal ist Ankunft sowas wie ein „Einzug“. Einzug in eine andere Welt, bei der wir immer etwas hinter uns lassen. Und den Blick auf das richten, das vor uns liegt.
Etwa so geht es mir im The Chedi Muscat. „Als würde diese Oase der Ruhe mir eine Last von den Schultern nehmen“, denke ich beim Einfahren ins Hotel. Dieses Gefühl machte sich bereits beim Verlassen des Flugzeugs in mir breit: der Chedi “Meet & Greet”-Service schleuste mich innerhalb weniger Minuten direkt vom Flugzeug zur Limousine. Wie ein königlicher Empfang, der sich aus dem Hotel heraus ausweitet – eben bis dahin, wo der willkommene Gast ankommt. Und Trubel, Geschäftigkeit und jede Erwartung hinter sich lässt. 30 Minuten nach Landung komme ich an, in eben dieser Oase des The Chedi Muscat.
Einzutauchen in den Oman, das ist mein Ziel. Zahlreiche Auszeichnungen und positive Kommentare zum The Chedi Muscat im Kopf, muss mein Herz sich eben immer selbst überzeugen, um dafür empfänglich zu sein. Beim Anblick der eindrucksvollen Lobby verstehe ich schnell: um die detailgeprägte Rolle des Hauses zu begreifen, ist ein Blick ins Gesamtbild notwendig. Der Oman ist kein Teil Arabiens, die arabische Kultur ist ein Teil des Omans. Die Tradition ist kein Leitfaden, sie ist das Fundament. Der Zeitgeist ist kein Staubfänger in einer der stilvollen Palast-Ecken, er ist allgegenwärtig und schnörkellos. Alles in allem ist nichts hier herkömmlich.
Dieser 5-Sterne Palast mit modernen Annehmlichkeiten, er scheint mit keinem Steinchen seinen Ursprung zu vernachlässigen. The Chedi Muscat ist ein Mini-Ausschnitt dieser fantasievollen Welt, aus der er entstand. Ein Ankerpunkt, der bei jeder Rückkehr von Entdeckungs-Touren bestätigt: Du bist wirklich da, mit Haut, Haaren und Herz – im Oman.
Wer so gut ankert, der entdeckt umso freier. Nach einer königlichen Nacht mache ich mich also auf dem Weg zu einem Abenteuer, von dem ich nicht wusste, wie sehr es mich verändern würde.
Es schaukelt. Mal sanft, mal unsanft, mal gewogen. Um mich herum sehe ich mehr Sandkörner als je zuvor. Und doch ist da kein Wasser weit und breit. Die Wüste, der Sonnenuntergang, ein Kamel – und ich. „Halt Dich fest“, sagt Anwar, mein Guide.
Gut, dass er es sagt. Denn andernfalls wäre ich vielleicht versunken. in der endlosen Weite der letzten Sonnenstrahlen des Tages und meiner eigenen Verzückung. Was für eine Erfahrung! Nicht nur mich selbst halte ich fest, sondern mit allen Kräften diesen Augenblick. Kennst Du das, wenn Herz und Seele sich vereinen und die Zeit scheinbar stillsteht? Wie ein warmes Kopf-bis-Fuß-Gefühl, mit größer Dankbarkeit, im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein. Es gibt eben Dinge, die sich erst dann echt anfühlen, wenn Du selbst sie erlebst.
Später, beim Dinner im Beduinen-Zelt, bade ich noch immer im Glück. Wie selbstverständlich nehme ich Platz auf dem Boden, zwischen Kissen oder Teppichen und freue mich auf mein Abendessen. Wohl noch geistesabwesend schaue ich auf die Teller vor mir, ich muss sehr verwirrt aussehen – jedenfalls kommt Anwar direkt auf mich zu „Oh nein, warte, ich hole Dir Besteck.“ Jetzt verstehe ich, dass Besteck eigentlich nicht notwendig ist. „Kannst Du mir zeigen, wie das geht?“, frage ich Anwar. Er strahlt. Ich lerne schnell, schließlich macht Glücklichsein ganz schön hungrig.
Am nächsten Tag schwimme ich im legendären 103-Meter Pool des The Chedi Muscat dem Golf des Oman entgegen, höre Vogelgezwitscher auf dem Balkon meiner Club Suite und lasse sacken. Ich schaue in erholte Gesichter und faszinierte Augenpaare der anderen Gäste, die offensichtlich ebenso verzaubert sind vom Oman wie ich. Mit jeder Minute hier begreife ich mehr, warum The Chedi Muscat für so viele die erste Adresse in Muscat ist. Die Kombination aus purer Oman-Entdeckungsreise und komfortablem Luxus-Domizil, in kürzester Zeit sind die beiden Welten verbunden. Nur 20 Fahrminuten sind es bis zur Sultan-Qabus Moschee, dem Al Alam Sultan-Palast und dem alten Hafen von
Maskat mit Souq. Und nach Rückkehr wartet ein Palmen-Palast der Extraklasse.
Am Abend sitze ich in romantischster Atmosphäre im Strandrestaurant. „Perfekte Heiratsantrag-Location“, denke ich mir noch. Und hadere kein Stück damit, in diesem Moment alleine hier zu sein. Weil ich vor langer Zeit etwas gelernt habe, an das ich mich auf dieser Reise erinnert habe: der Schlüssel zu allem ist die eigene Offenheit. Das „sich einlassen“. Ob Essen auf dem Fußboden mit den Fingern oder Romantik-Dinner alleine – wenn du erstmal losgehst und dich traust, deine Komfortzone zu verlassen, bist du auf dem besten Weg, genau in diesem Moment anzukommen.
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