Wo sogar der Kölner Dom Urlaub macht JA Manafaru macht die Malediven für Dana zum zweiten zu Hause

„Gibt´s doch nicht“, denke ich noch und rechne zwei Mal nach. Kommt genau hin! Während wir in Dubai auf die Abholung zum Flughafen warten um mit der gesamten Info-Reise-Gruppe gen Malediven zu fliegen, findet in Russland das WM Spiel gegen Schweden statt. Fügung! Während Fußball-Deutschland dem Traum vom Weiterkommen ein kleines Stück näher kommt, kommen wir mit jeder Minute dem Traum der Malediven näher. Ihr ahnt schon, wessen Traum sich tatsächlich erfüllt hat …

Insgeheim hatte ich ja gehofft, auf dem Flug Richtung Malé ein – zwei Äuglein zuzumachen. Die Vorfreude hatte aber keinen Bock zu schlafen. Auch gut! So sehe ich mehr. Und bin bei Ankunft hellwach beim (übrigens gelungenen) Versuch, vom Bootssteg ins Wasserflugzeug zu klettern. Kein Wunder, die „coolen“ Jungs in Flip-Flops haben mir und allen anderen gern die Hand gehalten. In Hemd, Shorts und losem Schuhwerk stehen sie entspannt da. „Bestimmt helfen sie hier öfters tapsigen Touris ins Boot“, denke ich noch bei mir – da traue ich meinen Augen kaum. Wisst ihr, was Entspannung ohne jede Steigerung bedeutet? Sich mit Flip-Flops ans Steuer eines Wasserflugzeugs zu setzen. Die Jungs sind unsere Piloten! Welcome Island-Life.

Wir entledigen uns unserer deutschen „aber-das-kann-man-doch-nicht-machen“-Mentalität und lassen sie auf Malé. Kümmern uns lieber um die Aussicht. Denn bei noch nicht einmal 1500 m über dem Meeresspiegel ist die Sicht auf die unzähligen bewohnten und unbewohnten Atolle einzigartig. Was für ein absolutes Highlight, das die meisten Gäste hier zur Übernachtung dazu geschenkt bekommen! Da wird eine gute Stunde zu Sekunden …

Der nächste „feste“ Boden unter unseren Füßen ist der des JA Manafaru. Da erwarten uns fröhliche Menschen mit einer frischen Kokosnuss … kennt ihr das, wenn ihr euch während einer Reise fühlt wie der Hauptdarsteller einer TV Produktion über Traumreisen? Genauso fühle ich mich gerade, wie im Film. Das beflügelt die Lebensgeister – und ab geht´s, wir sind bereit für die Erkundungstour über die Insel!

Das „Problem“ hierbei: eigentlich würde ich gern an jedem der erkundeten Orte bleiben. Ob in dem super-chilligen Hängematten Sessel am Strand, auf der Terrasse der Wasser-Villa, von der aus ich die kleinen Fische im klaren Wasser geschäftig umherschwimmen sehe als ginge es um den Gewinn der Schwimm-Weltmeisterschaft. Ob In den Beach-Villen, wo meine Füße ab Wohnzimmerkante genau dort stehen, wo wir uns als Kinder schon wohl gefühlt haben: Im Sand. Ob zwischen den endlosen Palmen, die neben diesem ganz bestimmten Insel-Gefühl auch Schatten spenden. Oder ob im Restaurant, wo wir die nächsten zwei Tage mit kulinarischen Highlights verzaubert werden. Überall da will ich bleiben! Verdammt, warum haben wir nur zwei Tage?

Umso mehr lassen wir keine Gelegenheit aus, jeden Zentimeter der Insel genau zu anzuschauen. Die Fat-tire bikes bringen uns noch schneller überall hin als unsere Füße. Meine ganz besondere Tour verändert den Blickwinkel – ich schwinge mich nämlich aufs SUP und schaue vom Wasser auf das Paradies! Ich sag`s gern noch mal: ICH WILL BLEIBEN!

Die Malediven-Träume haben aber noch mehr Ursprünge. Die meisten davon liegen nicht an Land, sondern im Wasser. Und so schippern wir an unserem letzten Abend mit einer „Sunset Lucky Dolphin Cruise“ in den rötlichen Abendhimmel, an dessen Horizont wir bald die ersten Delphine entdecken. Die Meeresbewohner kommen immer näher, bis sie im Kielwasser ihr Glück finden. Kaum vorstellbar, für wie viele die Malediven ein langersehntes und doch nie erreichtes Urlaubsziel sind. Und noch weniger vorstellbar, dass wir zu den Auserwählten gehören, die das erleben dürfen. Kaum hängen wir den Gedanken nach, taucht eine Gruppe von Pilotwallen auf und gleitet ganz gemächlich durch das Wasser. Ich sag´s noch mal: ICH WILL BLEIBEN.

Auch wegen der kleinen Anekdote, wegen der diese Reise für mich für immer unvergessen bleiben wird: Unsere kunterbunte kleine Reisetruppe kommt aus ganz Deutschland – auch aus meiner rheinischen Heimat. Verrückt wie wir Kölner sind, haben wir den Dom natürlich immer im Herzen … und manchmal auch in der Tasche. So kommt es, dass wir einen Abend auf der Terrasse mit Karnevalsmusik, dem FC Maskottchen Hennes und dem Dom das Leben genießen – getreu nach dem Motto „Wo mir sin is Kölle – egal wo mir sin“. Kölner übrigens „benehmen“ sich nur da so ausgelassen, wo sie sich wirklich willkommen fühlen. Und wo sie ein zweites Zuhause gefunden haben ….

PS: ich konnte leider nicht bleiben, teile deswegen umso lieber meine Begeisterung für das JA Manafaru mit euch – also ruft mich gerne an und ich erzähle vom Paradies!



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