Von der Aussicht auf Erinnerungen! The Ritz-Carlton, Abama beschert Martina Momente zum Festhalten

Ich halte grinsend die Wasserflasche und den Müsli-Energie-Riegel in der Hand. Zwar hatte ich bei Ankunft ein mulmiges Gefühl im Bauch als mir die Rezeptionistin ausrichtete, ich solle in Laufschuhen am nächsten Morgen an der Rezeption bereitstehen – dafür strömen jetzt die Glückshormone.

„Höchst dramatischer Kopf-an-Kopf“ Zieleinlauf, Stephanie Lemper und ich umarmen uns herzlich. Stefanie reicht mir meine „Medaille und eine Sieger-Urkunde“.

Dabei war eigentlich der Weg das Ziel unserer morgendlichen „Überraschungs-Trainingseinheit“: Im Slalom trabten wir durch die ehemalige Bananen-Plantage, vorbei am Golfplatz. Mit Blick auf die Bucht sauge ich Meeresluft ein. Die ersten Urlauber lassen sich gerade vom Hotel-eigenen Bähnchen zum Strand fahren.

 

Beim Anblick der Bucht hing ich meinen Gedanken hinterher. Schon als Kind hat mich das Reisen angezogen wie ein Magnet. Nicht nur fremde Kulturen, sondern auch der Charakter des Gastgeberdaseins, die Hotellerie zieht mich in ihren Bann. Die vielen Menschen, die zwischen Sandstrand und Restaurant aufeinandertreffen. Die spannenden Gespräche, die beim abendlichen Barbesuch geführt werden. Die Beobachtungen zwischen Pooldusche und Balkon. Einem flotten Gespräch mit der Rezeptionistin schmunzele ich oft beseelt hinterher. Kein Monat vergeht ohne zu verreisen – dienstlich oder privat. Ein Indiz der Gene: die Reiselust meiner Eltern inspirierte meinen Reise-Tatendrang!

Es war ein warmer Julitag, als ich beschloss, meine Mama mit in meine Welt zu nehmen und ihr eine der vielen Reisen „zurück zu geben.“ Ich rief sie an und wir vereinbarten diese „Frauen-Tour“ nach Teneriffa ins The Ritz-Carlton, Abama. Beim abendlichen Kofferpacken einige Wochen später hatte ich zum ersten Mal seit langer Zeit Reisefieber! Würde es meiner Mama gefallen? Wird es ihr nicht zu viel? Wird sie sich wohl fühlen? Die lange Anreise und dann nur für ein Wochenende … ihr legendärer Satz, nachdem ich die Webpage des The Ritz-Carlton, Abama per WhatsApp geteilt habe „Ach Kind, ich weijß äver nit ob ich mich da benähme kann“ – „Top, die Wette gilt, Mama!“ habe ich lachend geantwortet.

Der Kaffee-Duft auf den Terrassen der Tagor Villas holte mich zurück auf den Boden der Laufschuhe. Es duftete es nach Frühstück, Liebe liegt in der Luft! „Die perfekte Kategorie für Paare, die einen erholsamen Urlaub zu zweit verbringen möchten, in diesem Teil des Hotels nur mit Erwachsenen“, errät Stephanie meine Gedanken. Im angenehmen „Quatsch-Tempo“ folgen wir dem Fußgängerweg durch die Anlage. Grün, grüner, am grünsten – The Ritz-Carlton, Abama! „Wäre ich eine Palme, hier würde ich leben wollen“, denke ich mir in Anbetracht der warmen Ausläufer des Kanaren-Klimas. Weiter oben in der Terrakotta farbigen Anlage, in der auch gut maurische Könige hätten residieren können, höre ich aufgeregte Kinderstimmen. Ich sehe jede Menge kleine Beinchen von hinten, wie sie sich um den Teich der Zitadelle drängeln. Notiz im Kopf: Vergiss Playmobil und Renten-Fonds. Investiert in einen Teich mit Kois! Da können die Eltern verwundert ihre iPads wieder einpacken. Eine Hotelbesichtigung in Laufschuhen, personifizierte Effizienz …, dass ich da nicht selbst längst draufgekommen bin! Ein The Ritz-Carlton, Abama versteht seine Gäste eben manchmal besser als sie sich selbst. Lachend steht meine Mutter im Sonnenschein und jubelt uns am „Zieleinlauf“ zu. Ich muss ihr gleich unbedingt die Bananen-Plantagen zeigen!

Aber erstmal schmeißen wir uns in unsere Bikinis. Mit Mami im Beach-Club bei Swimming-Pool und Gin Tonic. Den Blick auf La Gomera und kleine Sandburgen-Ingenieure am Strand gerichtet. Wir quatschen über Gott und die Welt, über alte Zeiten. Und darüber, dass Ritz-Carlton vor allem menschlich-hautnah ist -  statt steif mit Knigge-Kodex, was Mama zuerst befürchtet hatte. Erfreuen uns an den anderen Gästen. Und seit langem haben wir vor allem das, was wir zu Hause nie haben: Zeit.

48 Stunden, die wir mit vielen Worten, Gelächter und Mama-Tochter Gefühlen füllen. Mit Erinnerungen und Zukunftsvisionen. Als wir uns im El Mirador zum Sonnenuntergang die sagenhafteste Paella aller Zeiten gönnen spüre ich, wie unendlich wertvoll dieses Wochenende ist. Denn das sind Momente zum Festhalten, an die wir uns für immer erinnern werden. Tolle Aussichten! Danke, The Ritz-Carlton, Abama – wir hätten uns keinen einfühlsameren Drehort unserer Geschichte vorstellen können!



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