Von Shopping Queen bis Delphinliebhaber Florida fühlt sich für mich an wie Zuhause

„Wieso genau klingelt mein Wecker? Es ist doch Samstag!?“, denke ich noch. Und dann fällt mir ein weltbester Grund ein, beschwingt aus dem Bett zu hüpfen: Denn ich mache mich heute nicht nur auf den Weg an die Paradise Coast, sondern auch nach Miami ins Fontainebleau Miami Beach und in die Aventura Mall! Endlich, DiaMonde-USA, ich komme!

Schon komisch. Wir reden tagtäglich über die Highlights unserer Destinationen. Manchmal, wenn ich so erzähle, ist es, als wäre ich gerade da. Es kribbelt dann so richtig im Bauch, wenn ich weiß, jetzt trennt mich wirklich nur noch ein Reisetag von meiner geliebten, paradiesischen Westküste Floridas. Ich lass mich entspannt in meinen Flugzeugsitz fallen. Moment – die kenne ich doch? Das ist doch Susanne von Visit Oregon, die mich da anstrahlt! Was für ein schöner Zufall! Wir werden zu Pizza Buddys beim Umstieg in Chicago, dann trennen sich unsere Wege. Und meiner führt ja bekanntermaßen ins Paradies!

Fast dort! Beim Anflug auf Florida erreicht mein Herz eine Frequenz, die besser kein Kardiologe sieht. Die Wasserwege, die Strände und Mangrovenwälder … Vogel müsste ich sein! Die sehen alles einfach noch viel besser. Leider muss ich langfristig die Flügel doch gegen vier Reifen tauschen. Ich fahre über den Highway in Richtung Süden nach Naples. Perfektes Timing. Zur „Golden Hour“ steuere ich den Wagen zwischen Straßenrändern mit tiefgrünen Pflanzen hindurch, der Himmel färbt sich rot, orange und pink … und als die Sonne dann untergegangen ist halte ich vor dem Hotel einen Moment selig inne, bevor ich mich in der Verfassung zum Check-in fühle.

Wie gerne ich am nächsten Tag meine deutsche Couch und Netflix gegen einen Spaziergang durch Old Naples tausche! Hier lebt Amerika. Die Einwohner trinken Café in der Morgensonne. In ein paar Stunden werden hier Touristen die Stadt zu einem illustren Treffpunkt umkrempeln. Jetzt liegt eine Art „Ruhe-vor-dem-Sturm“-Stimmung in der Luft. Da mache ich mit! Mit einer Tasse Kaffee und einem typisch amerikanischen Frühstück – einem Cream Cheese Bagel – habe ich endgültig Heimatgefühle.  Eine ganze Zeit habe ich in den USA gelebt vor ein paar Jahren und so mancher Geschmack, Geruch und sogar Geräusche wecken jede Erinnerung. Ein paar Minuten nehme ich mir noch um mich zu erinnern, um durch die Seitenstraßen der 5th Avenue zu spazieren – und mir wird wie jedes Mal ganz warm ums Herz.

Die Ruhe vor dem Sturm war das auch für mich, denn ich mach mich auf in Richtung Everglades. Das satte Grün verwandelt sich in tiefe Sumpfgebiete und ganz aufgeregt halte ich Ausschau nach Alligatoren, die sich im Wasser sonnen. Den ersten sehe ich dann bei Wootens Airboat Tours, wo mir heute eine besondere Ehre zu Teil wird. Die USA durch meinen Beruf regelmäßig erleben zu dürfen kann nämlich nur durch eine Sache getoppt werden: Sie teilen zu dürfen! Heute treffe ich hier auf 150 Teilnehmer des TUI Live Events. „Gibt es hier echt Alligatoren?“ fragt mich eine Dame aus einem Berliner Reisebüro. Ich grinse. Das muss als Antwort reichen, wir sind ja zum selbst entdecken hier! Verteilt auf verschiedenen Airboats verbringen wir insgesamt eine Stunde zwischen Sumpfgebieten, Alligatoren und lustigen Expedienten. Begeisterte Kommentare folgen auf aufgeregte Gespräche. Es macht mich stolz, zu wissen, dass es für viele das absolute Highlight des Florida Trips war!

Der Tamiami Trail (von Tampa nach Miami) führt mich durch den Sumpf nach Miami ins Fontainebleau Miami Beach. Gleich eingecheckt möchte ich aus meinem riesigen Zimmer eigentlich gar nicht mehr hinaus. Warum auch? 30 qm Anne-Kathrine-Entfaltungs-Raum und vom Bett aus kann ich wunderbar das Meer sehen, vom Balkon aus den kompletten Poolbereich des Hotels … hier könnte ich länger bleiben! Ich schließe die Augen und summe „I will always love you“, während vor meinem geistigen Auge Kevin Costner mit vom Wind zerzausten Haaren dem Helikopter entgegen schaut … hach ja, Whitney! Schöner Drehort, Kompliment! Meine Tagträumerei wird unterbrochen von rhythmischen Klängen. Das muss am Pool sein! Genug entfaltet, ich schnappe mir mein Handtuch. Auf dem Weg kreuze ich meinen Lieblingsplatz – die Bleau Bar. Ich muss lachen und erinnere mich an meinen letzten Aufenthalt hier. Stundenlang habe ich hier gesessen zum „People Watching“. Wie jedes Mal in der Hoffnung auch einen der hier ein- und ausgehenden Promis zu treffen! Derweil passieren die lustigsten Geschichten, die interessantesten Menschen bewegen sich hier. Und selbstverständlich habe ich gerne dramatische Fotos von Gästen vor der „Staircase to Nowhere“ oder den pompösen Kronleuchtern geschossen. Meine Abendplanung steht!

Beim Mittagessen im La Côte schmeckt mein Fisch nach Atlantik-Salzwasser und purer Frische. Da kann ich gleich noch besser mit Jenny und Janet vom Sales Team des Fontainebleauas quatschen und sie bei Meerblick um ihren wundervollen Arbeitsplatz beneiden! Zur Besiegelung nun schmeiße ich mich erstmal auf eine Liege am Pool und träume weiter zu Latino-Klängen.

Als ich am nächsten Morgen die Augen aufschlage, fällt mir schlagartig ein, dass ich nicht (nur) zum Spaß hier bin. Heute folgt das große Wiedersehen mit den Teilnehmern des TUI Live Events! Mein Job ist heute der grandioseste, den ich haben könnte. Ich verantworte gemeinsam mit dem Team, dass die Aventura Mall für 100 überwiegend weibliche Expedienten eine Stunde vor Geschäfts-Beginn die Türen öffnet. Und weil wir Expis mögen, gibt´s dazu noch einen Shopping Gutschein. Da mische ich mich doch einfach unter die Expis und shoppe mit! Also, ich bin mir ja sicher, dass Power Shopping zum Sport zählt. Was ein Glück, dass wir an der Smoothie Station Stärkung bekommen! Der Tag wird immer besser. Mir fällt mein Mittagessen mit Meerblick von gestern wieder ein. Glück ist das einzige, was sich vermehrt, wenn es geteilt wird. Das nehme ich beim Wort! Um den Teilnehmern vor ihrer Rückkehr nach Deutschland das absolute Miami Gefühl mitzugeben, organisieren wir ihnen ein Lunch im Fontainebleau Miami Beach. In den Pool Cabanas und auf dem Rasen stärken sich alle, lassen die besondere Atmosphäre auf sich wirken und halten die Füße in den Pool. Und während es für die Teilnehmer danach zurück nach Deutschland geht, entfliehe ich dem Trubel zurück in mein beschauliches Naples.

Fliegender Wechsel: Ich hatte noch gar nicht ganz fertig gewunken, da winke ich schon wieder. Dieses Mal der Willy-Scharnow Gruppe zur Begrüßung. Ich fühle riesengroße Vorfreude darauf den Teilnehmern meine Lieblingsplätze in Naples, Marco Island und den Everglades zu zeigen. Aus meiner Sicht können sie gar nicht anders, als es hinterher genauso zu lieben wie ich! Die erste Station ist Marco Island. Heimlich freue ich mich darüber, dass wir im Dunkeln ankommen. Das wird eine Überraschung morgen früh! Gelungen – als ich nach dem Aufstehen am Strand tief die Stille einatme, stelle ich fest, dass ich meine Begeisterung teile: Ich treffe sprachlose Expis, die vom Frühstück mit Blick aufs Meer sicher noch eine Weile zehren werden.

Kennt Ihr das Gefühl, wenn ein lieber Mensch die Weihnachtsgeschenke auspackt und Ihr genau wisst, dass Ihr in diesem Jahr eine ganz besonders tolle Idee hattet und der Beschenkte sich darüber von Herzen freuen wird? Diese Aufregung, das Kribbeln, die freudige Erwartung was der andere wohl sagen wird … so erging es mir an diesem Tag. Weil ich wusste, dass etwas Großartiges auf dem Plan steht. Eine Erfahrung, von der ich weiß, dass sie Herzen berühren wird und Gänsehaut verschafft. Wir fahren raus aufs Meer und nach wenigen Minuten sehen wir sie am Horizont. Wie im Film springen sie meterweit nach oben, jedes Kind kann dieses Bild malen. Aber die wenigsten kommen in den Genuss, Delfine in ihrem natürlichen Lebensraum so unbefangen zu sehen. Als wären sie ganz alleine, surfen sie durch die Wellen, quietschfidel und frei. Meine Augen können kaum fassen, was sie sehen. Sie schwimmen förmlich durch die Wellen des Bootes, so als wüssten sie, dass die „Dolphin Explorer“ Tour sich ganz besonders für sie interessiert. Meeresbiologen halten das Verhalten der Delfine nämlich fest in Bild und Videomaterial, um noch besser zu verstehen, was sie glücklich macht. Was uns glücklich macht, ist nach diesem Erlebnis wirklich eindeutig!

Um das Erlebte zu verarbeiten, legen wir noch einen Stopp ein: auf Keewaydin Island. Wie gut, dass der Sand so hell ist! Da wirken meine noch nicht fertig gebräunten Füße direkt brauner. Mit einem kühlen Bier besiegeln wir diesen ereignisreichen Tag auf der Naples Princess und sinnieren uns in den Sonnenuntergang.

Ich verbringe noch einige Zeit in Naples. Bootstouren, ein Besuch im Wildtierkrankenhaus, das Conservancy of Southwest Florida … und ich lerne etwas Neues dazu: Auf zwei kräftige Regengüsse in Naples folgt grundsätzlich Sonnenschein!

Ich nehme einen großen Koffer voller Erinnerungen und Erkenntnissen mit von dieser Reise durch Florida. Ruhepole, Seelenbalsam, Begeisterung … als ich am letzten Tag mit einer lieben Reisebüro-Mitarbeiterin beim Kaffee sitze, sagt sie traurig „Wie schade, dass sowas immer so schnell vorbeigeht!“. Als ich so darüber nachdenke, fühle ich, was für ein Glück ich habe. Denn an diesen Ort werde ich immer wieder zurückkehren!

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2 Kommentare

  • Toller Bericht, Anne-Kathrine. Da möchte ich am liebsten direkt los starten in den nächsten Florida-Urlaub. Wohin genau? Kannst du oben nachlesen 😉
    Liebe Grüße aus Hamburg, Kolja

    • Anne-Kathrine says:

      Lieber Kolja, vielen lieben Dank für deine lieben Worte! Das freut mich total 🙂 Liebe Grüße nach Hamburg, Anne-Kathrine